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Die Absurde Schönheit des Raumes 

19. November um 18:45

Der Auftrag des Museums ist denkbar geradlinig: Das Museum bietet der Gesellschaft Räume, um Kunst zu betrachten. Im Raum treffen Künstler*in, Betrachter*in und Kurator*in und die ausgestellten Werke aufeinander. In diesem Aufeinandertreffen entstehen Vorstellungen, Ansichten, Meinungen, Geschmack und zuletzt ein gemeinsamer ästhetischer Begriff. 4. September 2020 – 7. März 2021 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de 


Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden. Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de Skype: MuseumsdienstHH | FaceTime: MuseumsdienstHH@icloud.com | Fax: 040/427 925324 Mehr Infos: DGS-Videos: www.museumsdienst-hamburg.de


Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Raubkunst? Die Bronzen aus Benin
Dieses Museum hat die Herkunftsgeschichte der drei Bronzen aus Benin erforscht und auch die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann im Handel mit diesen Objekten untersucht. Die Recherche-Ergebnisse wird das MKG in einer Publikation veröffentlichen. Die Bronzen sind mehr als Kunstwerke, sie haben für die Kultur ihres Heimatlandes, dem Königreich Benin in Nigeria, eine große Wichtigkeit. Deshalb ist es notwendig dass die Objekte, auch in den kulturellen Zusammenhang gestellt werden. Diese Möglichkeit hat das Museum bei seinen Sammlungen nicht. Darum werden sie nach Ende der Ausstellung an das MARKK (Museum für Völkerkunde Hamburg) übergeben. Dieses Museum bietet mit seiner Afrika-sammlung und seinem Fachwissen den angemessenen Zusammenhang, der einen respektvollen Umgang mit den Objekten ermöglicht. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt, ist heute bewiesen. Zum Jahresbeginn 1897 war eine britische Gruppe nach Benin-City aufgebrochen, um die Einhaltung eines Handels-abkommens einzufordern. Eine Warnung, dass zeitgleich in Benin ein wichtiges kulturelles Fest stattfand, wurde nicht beachtet. Die Briten wurden in Kämpfe verwickelt, die nur wenige überlebten. Daraufhin setzte die britische Regierung eine „Strafexpedition“ ein. Diese Truppen nahmen Benin-City im Februar 1897 ein. Im Königspalast nahmen sie Bronzereliefs, Schreine mit Bronzeobjekten und Elfenbein in Besitz, die nach London verbracht oder vor Ort verkauft wurden.
16. Februar 2018 – bis auf Weiteres | Info: www.mkg-hamburg.de

Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen: Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Die Objekte dieser vier Weltreligionen ermöglichen Einsichten in ihre jeweils spezifische Entwicklung, aber auch in ihre religiöse Symbolik.
Info: www.mkg-hamburg.de

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG, Koreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen – eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 – heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste?
Info: www.imm-hamburg.de

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE, Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Festung. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit Statuen vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Teile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturteile stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte immer ergänzt und in ihrer Präsentation neu überarbeitet. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden genau dargestellt und durch aufwendige Modelle, viele historische Gegenstände und Bilddokumente anschaulich gemacht.
Info: www.hamburgmuseum.de

ALTONAER MUSEUM, Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA, Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße
Rundgang über den jüdischen Friedhof Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hauptbahnhof
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz-und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen. Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.hamburger-kunsthalle.de

Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
, Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus 227 oder 327:
KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. “Über- Lebenskämpfe”. Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar. Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM, Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.

DENK.MAL HANNOVERISCHER BAHNHOF, Nördlicher Lohsepark, HafenCity
Erkundung eines historischen Ortes Erinnern an die Deportierten aus Hamburg 1940 bis 1945
Wo heute der Lohsepark vom SPIEGEL-Gebäude im Norden bis zum Baakenhafen im Süden in der Hafen City ist, wurden von diesem Bahnhof aus dem Jahr 1872 zwischen 1940 und 1945 ca. 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in 20 Eisenbahntransporten in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt. Dort entsteht der Gedenkort Denk.mal Hannoverscher Bahnhof.
Alle drei Infos: http://stiftung.gedenkstaetten-hamburg.de

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Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:

> Auf den Spuren der Hammaburg
> Von der Neustadt in die Altstadt
> Kaufleute, Kontore und Speicher
> St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
> Metropole Hamburg – gewachsene oder geplante Stadt?
Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli o. Bus 112

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Kontakt/Fragen:
Museumsdienst Hamburg im Museum f. Hamburg. Geschichte, Holstenwall 24, 20355 HH
Skype: museumsdienstHH | Facetime: museumsdienstHH@icloud.com
Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de | Fax: 040/ 427925 324
Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de 

Details

Datum:
19. November
Zeit:
18:45
Veranstaltungskategorie:

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