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Museumsdienst Hamburg – Paolo Pellegrin. Werkschau des Magnum-Fotografen

1. März um 13:00 - 14:30

Sonntag, 1. März 2020, 13 Uhr
DEICHTORHALLEN, Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße

Paolo Pellegrin. Werkschau des Magnum-Fotografen
Paolo Pellegrin zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. Der Gewinner zahlreicher Fotopreise und der Capa Goldmedaille ist seit 2001 Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos. Die Ausstellung PAOLO PELLEGRIN – UN’ANTOLOGIA (Sammlung ausgewählter Werke) im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg wirft ein neues Licht auf die kreative Vision des italienischen Fotografen.
31. Oktober 2019 – 1. März 2020 | Info: www.deichtorhallen.de

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden.
Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
Skype: MuseumsdienstHH | FaceTime: MuseumsdienstHH@icloud.com | Fax: 040/427 925 324
Mehr Infos: DGS-Videos: www.museumsdienst-hamburg.de
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Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MARKK, (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Der Krieg und die Grammatik
Im „Zwischenraum“ des MARKK gibt es derzeit die Möglichkeit historische Interviews zu lesen, die mit Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs geführt wurden. Einer dieser Gefangenen war Mohamed Nur. Der junge Intellektuelle aus Somalia war mit einem Völkerschauensemble nach Deutschland gereist und wurde während des Ersten Weltkriegs verhaftet. Im Kriegsgefangenenlager wurden Tonaufnahmen von ihm gemacht. 1917 wurde er Sprachassistent am Hamburger Institut für Kolonialsprachen, wo mit seiner Hilfe eine Grammatik des Somali entstand. Die Ausstellung im Zwischenraum nähert sich seinen Sprechtexten und Bildern als Spuren der kolonialen Wissensproduktion und seiner widersprüchlichen, oft rassistischen und exotisierenden visuellen Repräsentation in Deutschland.
23. Oktober 2019 – 12. Januar 2020 | Info: www.markk-hamburg.de

Amani. Auf den Spuren einer kolonialen Forschungsstation
Das 1902 gegründete Biologisch-Landwirtschaftliche Institut Amani war ein deutsches Projekt im tansanischen Usambara-Hochland. Hier wurden – zunächst von europäischen, später von tansanischen Wissenschaftler*innen – Land- und Forstwirtschaft, Tropenkrankheiten und Flora und Fauna des Regenwaldes studiert. Die Ausstellung befasst sich mit den ambivalenten Überresten deutscher Kolonialwissenschaft, deren Perle Amani einst sein sollte. Die Ausstellung verfolgt die Spuren der Station– vor Ort, im Leben derer, die dort gearbeitet haben, sowie in Hamburger Sammlungen – und dokumentiert die oft überraschende Gegenwärtigkeit kolonialer Geschichten.
20. September 2019 – 19. April 2020 | Info: www.markk-hamburg.de

Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung
Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor – geteiltes Land, Wirtschaftswunder, Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe. Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik, Autos und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 400 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung zusehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt.
15. Dezember 2017 – bis auf Weiteres | Info: www.markk-hamburg.de

Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
12. September 2018 – bis auf Weiteres | Info: www.markk-hamburg.de

Ausgezeichnet: Künstlerinnen des Inventars
Ein wichtiges Arbeitsmittel zur Dokumentation der Sammlungsbestände im Museum sind bebilderte Auflistungen der Kunstgegenstände. Die feinen, detailgenauen und teilweise farbig aquarellierten Zeichnungen der Objekte wurden von Zeichnerinnen erstellt, die in der Einrichtung, in der sonst vorwiegend Männer angestellt waren, arbeiteten. Die Ausstellung unternimmt den Versuch nicht signierte Zeichnungen den Zeichnerinnen zuzuordnen und zeigt diese erstmalig als individuelle künstlerische Arbeiten. Zudem werden die Arbeitsstation im Museum, die gesellschaftliche Situation zum Beginn des letzten Jahrhunderts und die Lebenswege einzelner Frauen beleuchtet. Ausgewählte Museumsobjekte und von einzelnen Künstlerinnen angelegte Objektsammlungen geben ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten und Interessen der Frauen.
15. Mai 2019 – bis auf Weiteres | Info: www.markk-hamburg.de

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Raubkunst? Die Bronzen aus Benin
Dieses Museum hat die Herkunftsgeschichte der drei Bronzen aus Benin erforscht und auch die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann im Handel mit diesen Objekten untersucht. Die Recherche-Ergebnisse wird das MKG in einer Publikation veröffentlichen. Die Bronzen sind mehr als Kunstwerke, sie haben für die Kultur ihres Heimatlandes, dem Königreich Benin in Nigeria, eine große Wichtigkeit. Deshalb ist es notwendig dass die Objekte, auch in den kulturellen Zusammenhang gestellt werden. Diese Möglichkeit hat das Museum bei seinen Sammlungen nicht. Darum werden sie nach Ende der Ausstellung an das MARKK (Museum für Völkerkunde Hamburg) übergeben. Dieses Museum bietet mit seiner Afrikasammlung und seinem Fachwissen den angemessenen Zusammenhang, der einen respektvollen Umgang mit den Objekten ermöglicht. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt, ist heute bewiesen.
Zum Jahresbeginn 1897 war eine britische Gruppe nach Benin-City aufgebrochen, um die Einhaltung eines Handelsabkommens einzufordern. Eine Warnung, dass zeitgleich in Benin ein wichtiges kulturelles Fest stattfand, wurde nicht beachtet. Die Briten wurden in Kämpfe verwickelt, die nur wenige überlebten. Daraufhin setzte die britische Regierung eine „Strafexpedition“ ein. Diese Truppen nahmen Benin-City im Februar 1897 ein. Im Königspalast nahmen sie Bronzereliefs, Schreine mit Bronzeobjekten und Elfenbein in Besitz, die nach London verbracht oder vor Ort verkauft wurden.
16. Februar 2018 – bis auf Weiteres | Info: www.mkg-hamburg.de

Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:
Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Die Objekte dieser vier Weltreligionen ermöglichen Einsichten in ihre jeweils spezifische Entwicklung, aber auch in ihre religiöse Symbolik.
Info: www.mkg-hamburg.de

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG, Koreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen – eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 – heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste?
Info: www.imm-hamburg.de

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE, Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.
Info: www.hamburgmuseum.de

ALTONAER MUSEUM, Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA, Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME, Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers
Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. “Über-Lebenskämpfe”. Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.

Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM, Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.
Beide Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hauptbahnhof
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz-und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen. Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke aus
der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.hamburger-kunsthalle.de
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Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:
> Auf den Spuren der Hammaburg
> Von der Neustadt in die Altstadt
> Kaufleute, Kontore und Speicher
> St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
> Metropole Hamburg – gewachsene oder geplante Stadt?
Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112.

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.
Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
Skype: museumsdienstHH | FaceTime: MuseumsdienstHH@icloud.com | E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de |
E-Fax: 040/ 427 925 324 | Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de

Details

Datum:
1. März
Zeit:
13:00 - 14:30
Veranstaltungskategorie:
Website:
http://www.deichtorhallen.de

Veranstalter

Museumsdienst Hamburg
Telefon:
Skype: museumsdienstHH
E-Mail:
martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de
Website:
www.museumsdienst-hamburg.de

Veranstaltungsort

Deichtorhallen Hamburg
Steinstrasse 1
Hamburg, Deutschland
+ Google Karte

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