5. Jugendfestival: Bewerber gesucht

Bewerber für das 5. Jugendfestival gesucht

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Die Jugendverbände können sich bis zum 22. März darum bewerben, das fünfte Jugendfestival auszurichten. Das gab die Deutsche Gehörlosen-Jugend (DGJ) in einem Facebook-Video bekannt. Bewerben können sich neben Jugendvereinen auch Landesverbände. Die fünfte Ausgabe des Großereignisses wird vermutlich, wie zuvor, drei Jahre nach dem kommenden Jugendfestival stattfinden – also 2023. Das 4. Jugendfestival steigt vom 15. bis 16. November 2019 in München. Jugendliche und Junggebliebene werden aus ganz Deutschland zusammenkommen.

Die Bewerber müssen mindestens 21 Jahre alt sein. Bedingung ist, dass alle Organisatoren bereits eine Ausbildung machen, studieren, oder Arbeit haben. Schüler sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Es sollte bereits klar sein, wer 1. und 2. Leiter sowie der Finanzreferent für das Festival sind. Bei der 15. Bundesjugendversammlung in Frankfurt vom 5. bis 7. April können die Verbände dann ihre Ideen vorstellen. Ideal wäre es, so die DGJ, wenn bereits mehrere Veranstaltungsorte zur Auswahl stünden. Bei der Präsentation der Bewerbung können die Verbände Videos, Poster und Computerpräsentationen einsetzen.

Das kommende Jugendfestival findet in München zum vierten Mal statt. Das erste Jugendfestival überhaupt fand zentral gelegen in Frankfurt am Main im Jahr 2007 statt. 2011 folgte das „pandabärenstarke“ zweite Jugendfestival in der Hauptstadt Berlin. Mit Stuttgart ging es 2016 in den Süden. Durch die große Nachfrage wird das vierte Festival bereits 2019 durchgeführt, diesmal erneut in Süddeutschland. Viele Bereiche der Bundesrepublik wurden bislang noch nicht abgedeckt, etwa Nordrhein-Westfalen, Norddeutschland und Ostdeutschland.

Die DGJ ist die Trägerin des Jugendfestivals, organisiert wird es aber von lokalen Verbänden. In Stuttgart war das beispielsweise die Wilde Löwenjugend. Der Bundesverband ging aus dem Fachausschuss „Jugend“ des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) hervor. 2005 wurde die DGJ eigenständig und als Mitglied in den DGB aufgenommen. Seitdem hat sie einen ständigen Sitz im DGB-Präsidium.

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